Betafaktoren Branchenbetas Branchenmultiples Basiszinsrechner Glossar Unternehmensbewertung

Glossar

Substanzwert

Was ist der Substanzwert? Der Begriff Substanzwert wird im Zusammenhang mit der Bewertung von Unternehmen thematisiert. Mit dem Substanzwert soll der Betrag ermittelt werden, den man aufwenden müsste, um ein Unternehmen in dem Zustand „auf der grünen Wiese nachzubauen“, wie es sich zum Stichtag darstellt. …

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Äquivalenzprinzip

Bewerten heißt vergleichen. Ein Unternehmen bewerten heißt immer, einen Vergleich des Unternehmens mit einer anderen Geldanlage (= Alternativinvestition) durchzuführen. Für einen zulässigen Vergleich zwischen Unternehmen und Alternativinvestition ist das Äquivalenzprinzip zu beachten. Das heißt, es muss sichergestellt sein, dass die Alternativanlage in ihren Bestimmungsgrößen äquivalent …

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Börsenkurs (= Börsenwert)

Der Börsenwert stellt den Marktpreis einer Aktie dar. Die Summe aller mit dem Börsenkurs bewerteten Aktien eines Unternehmens ergibt jedoch noch nicht den Unternehmenswert, da dem Bewertungsgutachter für seine Bewertung regelmäßig mehr firmeninterne und nicht öffentlich verfügbare Informationen zur Verfügung stehen als dem Kapitalmarkt. Dem …

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Multiplikatorverfahren

Die Multiplikatorbewertung soll eine erste schnelle Einschätzung des Unternehmenswertes ermöglichen. Sie stellt jedoch kein Bewertungsverfahren dar, sondern durch sie wird bestenfalls ein Näherungswert für einen Kaufpreis ermittelt. Entsprechend wird das Multiplikatorverfahren vorwiegend für die Akquisitionsbewertung verwendet. Anhand von Börsenkursen oder verfügbarer Informationen über aktuell gezahlte …

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Marktportfolio

Im Capital Asset Pricing Model (CAPM) lassen sich Investitionsmöglichkeiten durch die Kriterien erwartete Rendite μ und Standardabweichung σ – als Ausdruck des mit der Investition verbundenen Risikos – charakterisieren. Investitionsmöglichkeiten lassen sich anhand dieser Kriterien in einem cartesianischen Koordinatensystem darstellen, wobei die erwartete Rendite μ …

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Kapitalkosten

Kapitalkosten repräsentieren die Rendite einer Alternativanlage, die einer Investition in das zu bewertende Unternehmen hinsichtlich der Fristigkeit, des Risikos und der Besteuerung der Zahlungsströme äquivalent ist. Sie werden auch als Kalkulationszinssatz oder Kalkulationszinsfuß bzw. Diskontierungszinssatz oder Diskontierungszinsfuß bezeichnet, Englisch: cost of capital oder required rate …

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Raw Beta

Raw Beta: Der als Ergebnis der linearen Regression ermittelte historische Betafaktor wird in der Praxis als “Raw Beta” bezeichnet. Das Raw Beta berücksichtigt sowohl das systematische Risiko als auch das Finanzierungsrisiko.

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Unlevered Beta

Das “Unlevern” oder auch “Delevern” bereinigt das Raw Beta um den Einfluss des Finanzierungsrisikos, indem es den Verschuldungsgrad des zugrunde liegenden Unternehmens / der Peer Group herausrechnet. Ergebnis dieses Vorgangs ist das Unlevered oder auch Asset Beta. Es muss bei der Bewertung wieder an die …

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Adjusted Beta

Das “Adjusted Beta” ist ein auf der Basis des historischen “Raw Beta” angepasster Beta-Faktor. Hintergrund der Anpassung ist die Annahme, dass ein wahres, zukünftiges Beta eines Wertpapiers langfristig tendenziell in Richtung des Marktdurchschnitts (1,0) laufen wird. Niedrige Betawerte werden durch die Anpassung erhöht und hohe …

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Total Beta

Eine der Kernprämissen des CAPM ist die vollständige Diversifikation der Investoren, die somit das unsystematische Risiko eines Investments eliminieren können. Bei eingeschränktem Eigentümerkreis und bei fehlender oder eingeschränkter Risikodiversifikation der Investoren ist das unsystematische Risiko in der Regel aber gerade nicht zu eliminieren. Dies ist …

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