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Glossar

Äquivalenzprinzip

Bewerten heißt vergleichen. Ein Unternehmen bewerten heißt immer, einen Vergleich des Unternehmens mit einer anderen Geldanlage (= Alternativinvestition) durchzuführen. Für einen zulässigen Vergleich zwischen Unternehmen und Alternativinvestition ist das Äquivalenzprinzip zu beachten. Das heißt, es muss sichergestellt sein, dass die Alternativanlage in ihren Bestimmungsgrößen äquivalent …

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Börsenkurs (= Börsenwert)

Der Börsenwert stellt den Marktpreis einer Aktie dar. Die Summe aller mit dem Börsenkurs bewerteten Aktien eines Unternehmens ergibt jedoch noch nicht den Unternehmenswert, da dem Bewertungsgutachter für seine Bewertung regelmäßig mehr firmeninterne und nicht öffentlich verfügbare Informationen zur Verfügung stehen als dem Kapitalmarkt. Dem …

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Multiplikatorverfahren

Die Multiplikatorbewertung soll eine erste schnelle Einschätzung des Unternehmenswertes ermöglichen. Sie stellt jedoch kein Bewertungsverfahren dar, sondern durch sie wird bestenfalls ein Näherungswert für einen Kaufpreis ermittelt. Entsprechend wird das Multiplikatorverfahren vorwiegend für die Akquisitionsbewertung verwendet. Anhand von Börsenkursen oder verfügbarer Informationen über aktuell gezahlte …

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Subjektiver Unternehmenswert

Der subjektive Unternehmenswert ist zu ermitteln, wenn ein Unternehmen gekauft oder verkauft werden soll. Ziel ist die Beantwortung der Frage, ab welchem Kaufpreis oder Verkaufspreis die Transaktion für die jeweilige Partei vorteilhaft ist. Für den Verkäufer stellt der subjektive Unternehmenswert den Preis dar, den er …

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Liquidationswert

Der Liquidationswert gibt an, welcher Betrag aus der Zerschlagung des Unternehmens zu erlösen wäre. Dabei stellt er die Entscheidungsgrundlage dar, ob die Fortführung oder die Zerschlagung des Unternehmens aus Sicht des Unternehmers vorzuziehen ist. Bei aktienrechtlichen Strukturmaßnahmen ist der Liquidationswert nur zu ermitteln, wenn a) die …

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Substanzwert

Der Substanzwert stellt den Betrag dar, der aufgewendet werden müsste, um das Unternehmen in seinem am Bewertungsstichtag vorhandenen Zustand nachzubauen. Um den Substanzwert zu ermitteln, müssen alle bilanzierten und nicht bilanzierten Vermögensgegenstände und Schulden einzeln mit ihren Wiederbeschaffungskosten bewertet werden. Deshalb wird der Substanzwert auch …

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Marktportfolio

Im Capital Asset Pricing Model (CAPM) lassen sich Investitionsmöglichkeiten durch die Kriterien erwartete Rendite μ und Standardabweichung σ – als Ausdruck des mit der Investition verbundenen Risikos – charakterisieren. Investitionsmöglichkeiten lassen sich anhand dieser Kriterien in einem cartesianischen Koordinatensystem darstellen, wobei die erwartete Rendite μ …

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Unternehmensbewertung

Fachbereich: Unternehmensbewertung ist eine Disziplin der Betriebswirtschaftslehre und gilt aufgrund komplexer Aufgabenstellung als „Königsdisziplin“. Anlass der Bewertung: Verhandlungsgrundlage und Absicherung (Fairness Opinion) für den Unternehmenskauf. Abfindungsverpflichtung beim Ausschluss oder bei der Kündigung von Gesellschaftern. Kompensation im Zugewinnausgleich- oder Schadensersatzverfahren. Steuerliche Bemessungsgrundlage bei der Vererbung oder …

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Kapitalkosten

Kapitalkosten repräsentieren die Rendite einer Alternativanlage, die einer Investition in das zu bewertende Unternehmen hinsichtlich der Fristigkeit, des Risikos und der Besteuerung der Zahlungsströme äquivalent ist. Sie werden auch als Kalkulationszinssatz oder Kalkulationszinsfuß bzw. Diskontierungszinssatz oder Diskontierungszinsfuß bezeichnet, Englisch: cost of capital oder required rate …

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Raw Beta

Raw Beta: Der als Ergebnis der linearen Regression ermittelte historische Betafaktor wird in der Praxis als “Raw Beta” bezeichnet. Das Raw Beta berücksichtigt sowohl das systematische Risiko als auch das Finanzierungsrisiko.

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